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Die Kaderstruktur im deutschen Sport, vorgegeben durch den DOSB, besteht aus Bundes- und Landeskadern.

Der Olympiakader umfasst den engeren Kreis der deutschen Nationalmannschaft. Im Perspektivkader sind die Spielerinnen und Spieler, die dort hinwollen.

Der Nachwuchskader 1 (NK1) ist der Bundeskader für den U18-Bereich.

Zwischen dem Perspektivkader und dem Nachwuchskader 1 hat der DTTB einen U23-Kader (männlich/weiblich) und einen Anschlusskader (männlich) installiert, welches aber keine offiziellen DOSB-Kader sind.

Der Nachwuchskader 2 (NK2) ist der Kader für den U15-Bereich. Die Mitglieder des NK2-Kaders sind Landeskader, obwohl der DTTB den Kader nominiert und Lehrgangsmaßnahmen durchführt. Dies wird mit der Tatsache begründet, dass es für den U15-Bereich im Tischtennis bereits Europameisterschaften gibt, für die der DTTB die SpielerInnen nominiert.

Auf Ba-Wü – Ebene folgt dann der Landeskader zu dem, siehe oben, auch die vom DTTB nominierten NK2-Mitglieder gehören. Tischtennis Ba-Wü hat vom Landessportverband eine Kaderzahl von 24 Sportlern zugesichert bekommen. Das bedeutet 24 Kinder und Jugendliche (inklusive NK2) erhalten durch Nominierung des Referats Trainer den Landeskaderstatus.

Vor Beginn der neuen Saison wird die Landeskader-Zusammensetzung überprüft. Es wird sicher neue Nominierungen geben, da aus Altersgründen SpielerInnen den Kader verlassen werden.

Die in der Kaderstruktur aufgeführte Landesfördergruppe ist keine namentlich benannte Gruppe, sondern setzt sich zusammen aus ganz jungen SpielerInnen, die bereits in Talentfördergruppen erfasst sind, die teilweise auch schon an einem Stützpunkt trainieren oder die neu aus Vereinen oder in Bezirken auffallen. Das ist kein Kader.

Die Landeskader-Lehrgänge finden in den Schulferien an der Landesportschule Albstadt (5 Tage) statt. An diesen Trainingsmaßnahmen nehmen keinesfalls nur Landeskader-Mitglieder teil. Je nach Terminlage können auch NK1-Kader und Trainingspartner aus höheren Ligen eingeladen werden.

Die Talentzentrallehrgänge, meist zwei pro Jahr, finden am Wochenende an den Sportschulen Albstadt oder Ruit statt. Die Teilnehmer kommen zu großem Teil aus dem in der Kaderstruktur beschriebenen Kreis der Landesfördergruppe.