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Umsetzung der aktuellen TTBW-Entscheidungen im Bezirk Stuttgart

 

Am 31.1. beschloss das TTBW-Präsidium, dass bei den Erwachsenen keine Rückrunde durchgeführt wird und nur noch die offenen Vorrundenspiele stattfinden werden. Im Jugendbereich bleibt es den Bezirken überlassen den weiteren Spielbetrieb zu planen.

Schon am 1.2. trafen sich der Bezirks- und der Bezirksjugendvorstand Stuttgart zu einer virtuellen Sitzung und kamen in einer konstruktiven Sitzung zu folgenden Beschlüssen:

  • Im Erwachsenen-Bereich wird die Pokalrunde weitergeführt, um den Vereinen wenigstens einen kleinen Ersatz für die ausgefallene Rückrunde zu bieten.
  • Im Jugendbereich wird eine Rückrunde stattfinden. Für die Bezirksliga Jungen 18 ist mit dem 30.4. der Abschlusstermin schon festgelegt – hier finden noch Aufstiegsspiele in die Landesligen statt. Geplant ist der Rückrunden-beginn am 5.3. Die Ligen unterhalb der Bezirksliga können theoretisch bis Ende Juni spielen und daher auch später anfangen
  • Die für den 12. und 13.2. angesetzte Bezirksranglistenqualifikation der Jugend für alle Jahrgänge findet nicht statt. Für die Jungen-Jahrgänge 13 bis 18 (2010 – 2005) werden die Teilnehmer an der Bezirksrangliste I am 13.3.22 (Halle Nord) nach den TTR-Werten vom Dezember 2021 nominiert. Für die Jahrgänge 2011, 2012 und jünger (für die bisher kaum aussage-fähige TTR-Werte existieren) findet eine Ranglisten-Qualifikation am So. 6.3. statt – der Ort wird noch bekanntgegeben
  • Die Bezirks-Mannschaftsmeisterschaften der Mädchen und Jungen 15 werden wie geplant am So. 20.3. stattfinden.
  • Die Termine für den Bezirkstag und Jugendbezirkstag werden geändert und auf Do. 30.6. (Jugend) und voraussichtlich Do. 07.07.(Erwachsene) festgelegt (noch unter Vorbehalt).
  • Falls es noch Vereine gibt, die in den nächsten Wochen einen Ortsentscheid der mini-Meisterschaften durchführen, bleibt der Termin für den Bezirks-entscheid am Sa. 12.03.2022 in Stammheim bestehen. Sollte es keine weiteren Ortsentscheide geben, werden die TeilnehmerInnen am Verbandsentscheid nur vom SV Sillenbuch nominiert, der als bisher einziger Verein Ortsentscheide durchgeführt hat.

Auf dem Bezirkstag müssen einige Ressorts neu besetzt werden:

  • Für Wolfgang Blankenhorn (Schneeschuhverein Stuttgart) muss ein/e Nachfolger/in für das Ressort Finanzen gefunden werden. Bitte sucht ab sofort in den Vereinen nach Talenten im Umgang mit Geld und meldet sie an uns! Oder meldet euch selbst.
  • Auch die Bereiche der Damen- und Seniorenbeauftragten sind neu zu besetzen.

Bericht: Walter Mauch, 02.02.2022


Bezirk Stuttgart gewinnt WLSB-Förderpreis!

Fünf Gewinner hat die WLSB-Sportstiftung am 31. März im SpOrt Stuttgart mit ihren Förderpreisen 2016 ausgezeichnet. Neben den drei Kategorien "Ehrenamtliches Engagement", "Kooperationsmodelle" sowie "Umwelt und Ressourcen" kam in diesem Jahr noch eine weitere hinzu: "Soziale Kompetenz". Insgesamt wurden rund 100 Bewerbungen eingereicht. Die Auswahl sei der Fachjury nicht leicht gefallen, betonte WLSB-Präsident und Vorsitzender der WLSB-Sportstiftung Andreas Felchle.

"Unsere Sportvereine sind eine der wichtigsten gesellschaftlichen Akteure in den Kommunen", sagte Andreas Felchle bei der Preisverleihung. Die vielfältigen Aufgaben moderner Sportvereine zu beschreiben, sei daher nicht mit einem Wort erledigt. Im Wettkampfsport böten sie die Möglichkeiten des gegenseitigen sich Messens, im Breiten- und Freizeitsport fördern sie Gesundheit und Wohlbefinden. "Sie sorgen dafür, dass die Gesellschaft in Schwung bleibt", brachte es der Stiftungsvorsitzende auf den Punkt. Außerdem seien die Sportvereine nicht nur Anbieter von Sport und Bewegung, sie vermitteln auch Werte wie Teamgeist und Fair Play.

Ein großer Dank ging an die Stifter der Preise, namentlich an das Ministerium für Soziales und Integration, an die Firma Alfred Kärcher GmbH & Co. KG. an die WLSB-Sportstiftung sowie an den seit 2016 neuen Partner Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, die jeweils 5.000 Euro für die Gewinner zur Verfügung stellten.

Dass mit Sport spielerisch Grenzen überwunden werden können, hat sich nicht erst in den vergangenen zwei Jahren gezeigt – aber in diesem Zeitraum ganz speziell. Auch der Bezirk Stuttgart des Tischtennisverbandes Württemberg-Hohenzollern (TTVWH) und der DJK Sportbund Stuttgart boten eine regelmäßige Trainingsstunde für geflüchtete Menschen und Migranten an.

Danach wurden die Teilnehmer angesprochen, ob sie nicht Lust hätten sich kreativ in das Vereinsleben einzubringen. Thomas Walter, Pressewart des Tischtennis-Bezirks Stuttgart, berichtet vom Erfolg des Projektes: "Diejenigen, die geblieben sind, haben eine neue Heimat gefunden und sind sehr engagiert." Ein Beispiel ist der 17-jährige Mostafa Alobusi. Aus Afghanistan geflüchtet, kam er mit seinem Bruder Mohamed über einen Flüchtlingskurs in Stuttgart-Ost. Beide übernehmen jetzt Verantwortung, der eine als Jugendsprecher seines Vereins, der andere als Mannschaftsführer. Auch sie haben bereits entsprechende Seminare zur Aus- und Weiterbildung besucht, wollen jetzt eine Trainerausbildung machen. Und bringen ihre Freunde und Bekannten ins Training mit.

Auch Ministerialdirigent Gerhard Segmiller aus dem Ministerium für Soziales und Integration hob in seiner Laudatio hervor: "Wenn man eine Gesellschaft werden will, dann gelingt dies zuerst über das Ehrenamt. Das leistet den Hauptbeitrag."

Für dieses vorbildliche Projekt erhielt der TTVWH den Förderpreis des Sozialministeriums in der Kategorie „Ehrenamtliches Engagement“ und damit eine Förderung von 5.000 Euro.

Bericht: Klaus-Eckhard Jost/Ergänzungen: Thomas Walter, 07.04.2017