Wettkampfsport

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Top 24 in Dillingen (Bayern)

Sieben Starter von Team BaWü fix beim Top 12 dabei

Die Ausbeute kann sich sehen lassen: Sieben Spielerinnen und Spieler und damit fast genau die Hälfte der 16 BaWü-Teammitglieder haben die Qualifikation zur nächst höheren Stufe, dem Top 12, geschafft. Dieses findet am 16./17. Februar in Lehrte (TTVN) statt. Aber von vorne:

Schüler-Konkurrenz: Schürlein sorgt für Furore

Für eine faustdicke Überraschung sorgte Samuel Schürlein in der Schüler-Konkurrenz: Er bezwang in seiner Vorrunden-Gruppe Mit-Favorit Karl Zimmermann (SaTTV) nach 7:10-Rückstand im Entscheidungssatz noch mit 12:10 und brachte zudem Gruppensieger Taylor Fox (Hessen) die einzige Gruppen-Niederlage bei. Davon beflügelt spielte sich Schürlein weiter nach vorne und landete im Endtableau auf Rang sieben. In der zweiten Ausscheidungsrunde bewies er erneut starke Nerven und besiegte Marco Panic (WTTV) ebenfalls mit 12:10 im Entscheidungssatz, nachdem er bereits zwei Matchbälle abwehren musste. Sportdirektor Sönke Geil zeigte sich entsprechend angetan von der Leistung: „Nach Platz 22 beim Top 48 ist der jetzige siebte Platz von Samuel eine besonders positive Entwicklung!“

In der selben Konkurrenz hatte Martin Sejdijevic mit Platz 15 ein wenig Pech: Neben dem unangefochtenen Gruppenkopf und späteren Sieger Felix Köhler (PTTV) belegte Martin auf Grund des Satzverhältnisses den letzten Platz seiner Gruppe, in der die Plätze zwei bis sechs alle ein Spielverhältnis von 2:3 aufwiesen.

Das TTBW-Feld in der Jungen-Konkurrenz war durch die verletzungsbedingte Absage von Sven Hennig und die Freistellung von Kay Stumper von vornherein etwas gelichtet. Jeromy Löffler war neben Tobias Tran der einzige verbliebene Starter. Löffler hatte mit den starken Mike Hollo und Adam Janicki zwei schwere Brocken in der Gruppe zu bewältigen. Gegen Gruppensieger Hollo hatte er durchaus seine Möglichkeiten, verlor aber am Ende mit 2:3. Final sollte es mit 1:4 Siegen zu Platz fünf in der Gruppe reichen. In den folgenden Runden gewann Jeromy vier seiner fünf Spiele, u. A. gegen TTBW-Kollege Tran und belegte damit Platz 14 im Endtableau. Eben jener Tran wurde mit 3:2 Spielen in seiner Gruppe Dritter, verlor aber in der Folge vier seiner fünf Platzierungsspiele. Erst der knappe 3:2 Erfolg im Spiel um Platz 19 brachte einen versöhnlichen Abschluss.

In der Schülerinnen-Konkurrenz gingen gleich fünf TTBW-Spielerinnen an den Start. Annett Kaufmann schaffte es auf das Podest: Die 12-Jährige belegte einen hervorragenden dritten Platz. Gleich dahinter folgt eine weitere TTBW-Spielerin: Lea Lachenmayer wurde starke Vierte. Ihr gelang als Einzige das Kunststück, die spätere Siegerin Naomi Pranjkovic (Bayern) zu besiegen, so dass beide Spielerinnen ihre Gruppe mit 4:1 Siegen beendeten. Lediglich auf Grund von 8 gewonnenen Bällen mehr wurde Lea „nur“ Zweite in ihrer Gruppe. „Sehr erfreulich“ fand dies auch Sönke Geil, nachdem Lea beim Top 48 noch den 17. Platz belegte.

Ganz knapp an der direkten Qualifikation vorbei schrammte Jele Stortz mit Platz 9. In der zweiten Runde unterlag sie ihrer Kontrahentin Lisa Göbecke denkbar knapp mit 2:3 (14:16 im Entscheidungssatz), was eine bessere Platzierung verhinderte. Ihre TTBW-Kollegin Melanie Merk landete nach 1:4 Siegen und dem letzten Platz am Ende auf Rang 16. Ganze drei Spiele verlor Merk knapp mit 2:3, katapultierte sich aber durch zwei Siege in den folgenden Runden noch bis auf Rang 16 nach oben. Drei Plätze dahinter landete Amelie Fischer auf Rang 19, nachdem sie ihre Gruppe als Dritte mit 2:3 Siegen abschloss, in den nächsten vier Runden allerdings nur das Entscheidungsspiel um Rang 19 für sich entscheiden konnte.

Wieder Sieg in der Mädchen-Konkurrenz für TTBW

Der ganz große Wurf gelang Team BaWü dann in der Mädchenkonkurrenz: Yuki Tsutsui sicherte sich, nach Platz zwei beim Top 48, dieses Mal den Platz ganz oben auf dem Treppchen und wurde Turniersiegerin. Dicht gefolgt vom nächsten TTBW-Talent: Jana Kirner wurde hervorragende Zweite! Abgerundet wurden die starken Platzierungen durch Rang fünf von Wenna Tu und Platz sechs von Natalia Mozler. Die Siegerin des Top 48, Alexandra Kaufmann, blieb dieses Mal glücklos und belegte Rang 15. In ihren ersten Jugendjahren belegten Felicia Behringer und Ramona Betz die Ränge 20 und 22 und konnten somit nach dem Erfolg der Qualifikation für dieses Turnier weitere wertvolle Erfahrungen sammeln.

Sportdirektor Sönke Geil mit einem Fazit: „Mit sieben Qualifikationen, einem eventuellen Verfügungsplatz für Jele Stortz, dem bislang freigestellten Kay Stumper sowie, je nach Verletzungsstand, Sven Hennig, können wir mit der Bilanz für das Top 12 im Februar zufrieden sein!“

Herzlichen Glückwunsch allen Spielerinnen und Spielern sowie ihren Trainern!

Zu den Platzierungen

Zu den Ergebnissen

Autor und Fotos: TTBW

Team BaWü beim Einspielen

Tolle Vierte: Lea Lachenmayer

Platz drei: Top-Talent Annett Kaufmann

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