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Pressemitteilung  

19. Juni 2026
Pressebericht zum Bezirkstag

Neuer Tischtennis-Bezirk Schwarzwald-Neckar-Bodensee   

Auf dem Gründungs-Bezirkstag in Zimmern ob Rottweil genehmigten die Vereine der drei bisherigen Tischtennis-Bezirke Bodensee, Hochschwarzwald und Oberer Neckar einstimmig die Auflösung der alten Bezirke und die Gründung des neuen Bezirks Schwarzwald-Neckar-Bodensee. Versammlungsleiter Michael Knecht: „Manch einer wird vielleicht mit Tränen oder Wehmut dem alten Bezirk nachweinen. Wir sind aber der Meinung, dass wir Funktionäre das Beste aus den drei Bezirken zum neuen Bezirk zusammengefügt haben. Wie bei Koalitionsverhandlungen in der Politik musste auch hier jeder von uns Kompromisse eingehen.“

Hatte der Bezirk Bodensee noch aus 27 Vereinen bestanden, so gehören nun dem neuen Bezirk 90 Vereine an. Anstelle von 72 sind es nun 244 Erwachsenenmannschaften. Das Bezirksgebiet umfasst die Landkreise Konstanz, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Rottweil sowie Teile der angrenzenden Kreise Bodensee, Breisgau-Hochschwarzwald und Waldshut.

Im gesamten Verband TTBW reduziert sich die Zahl der Bezirke von 21 auf 12. Sollte sich in einigen Jahren auch der (Nord-)Badische Tischtennisverband anschließen, hat man dann die Idealzahl von 16 Bezirken. Der Verband hatte die Reform angeregt, um annähernd gleich große Bezirke zu schaffen und damit die Verwaltungsaufgaben zu vereinfachen. Thomas Walter, Geschäftsführer des Verbandes, erläuterte in seinem Grußwort nochmals die Gründe für die Reform und wies auf die seit Corona wieder steigende Zahl von Mitgliedern hin. Während drei große Bezirke unverändert blieben und in den meisten Fällen zwei benachbarte Bezirke fusionierten, mussten bei der Gründung des Bezirks Schwarzwald-Neckar-Bodensee drei Bezirke mit unterschiedlichen Traditionen aus ehemals Südbaden und Württemberg zusammenfinden. So spielt man z.B. am Bodensee und im Hochschwarzwald überwiegend mit Vierermannschaften, am Oberen Neckar dagegen mit Sechsermannschaften.

In den vergangen zwei Jahren hatten die Verantwortlichen der drei Bezirke die Grundlagen für die Fusion in vielen Sitzungen und Emails erarbeitet. Sie konnten nun ein einheitliches Regelwerk für den neuen Bezirk vorstellen, das aus einer Bezirksordnung, einer Finanzordnung und den Durchführungsbestimmungen besteht. Auch die Spielklasseneinteilung und ein Vorschlag für das Führungs-Team des neuen Bezirks waren gut vorbereitet. Einstimmig wurde Michael Knecht, bisher Bezirksvorsitzender Oberer Neckar, zum neuen Bezirksvorsitzenden gewählt. Auch die anderen Wahlvorschläge wurden von den Vereinen einstimmig bestätigt. Der Altbezirk Bodensee wird im neuen Führungs-Team „Bezirksausschuss“ durch Oliver Hander (Ressortleiter Sport) und Peter Binninger (Bezirksjugendvorsitzender) vertreten. Vom Hochschwarzwald kommen Armin Pascal als stellvertretender Bezirksvorsitzender und Claudia Faller als Ressortleiter Finanzen, vom Oberen Neckar noch Markus Wöhrstein als Ressortleiter Sportentwicklung. 

Michael Knecht stellte die wichtigsten Punkte des neuen Regelwerks vor, unterstrich aber, dass dieses Werk nicht in Stein gemeißelt ist sondern in den kommenden Jahren in Zusammenarbeit mit den Vereinen immer weiter verbessert werden soll. Er stellte sodann die weiteren Mitarbeiter des Bezirks vor, die vom Bezirksausschuss für spezielle Aufgaben ernannt werden. Schließlich bestätigte die Versammlung noch die Spielleiter, die die 30 Gruppen der Mannschaftswettbewerbe leiten. 

Die wichtigsten Änderungen in der Spielklasseneinteilung: Die bisherigen Landesklassen werden aufgelöst und durch die neu geschaffenen Bezirksoberligen ersetzt. In der Bezirksoberliga und den beiden Bezirksligen wird ausschließlich mit Sechsermannschaften gespielt, in der Kreisliga C ausschließlich mit Vierermannschaften. In allen Klassen dazwischen gibt es Gruppen für Sechser- und Gruppen für Vierermannschaften.

Die Regelungen des Jugendspielbetriebs werden am 3. Juli beim Jugendbezirkstag in Mühlhausen den Vereinen vorgestellt. (bin)

 

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