Vor zwei Jahren nahm die Tischtennis-Outdoor-Veranstaltung ihren Lauf: " Bei der „Friday night ping pong“ feierten 250 Spieler/innen und Zuschauer erstmals in Stuttgart Tischtennis im Freien - unter der Paulinenbrücke im Stadtzentrum am Österreichischen Platz! Ergänzend gibt es seit drei Jahren an gleicher Stelle zweimal wöchentlich drei Stunden freies Spiel/Training.
Am Freitag, 25. Juli, war es wieder soweit: Ein großes Turnier für Freizeitspieler organisierte das Amt für Sport und Bewegung der Stadt. Insgesamt nahmen 100 Spieler/innen teil und verwandelten den Platz unter der Paulinenbrücke vorübergehend in ein Tischtennis-Zentrum.
Erfolgsfaktoren: Tischtennis, Musik und Verpflegung
Es ist und war kein "normales" Turnier, denn: An 15 Tischen wurde gespielt, dazu gab es Musik vom DJ und Verpflegung zum Feierabend, Beleuchtungseffekte mit Flutlichtatmosphäre. Der frühere FSJ-Mitarbeiter des TTVWH, Gabriel Gaa, ist als Turnierleiter seit Jahren dabei. Er heizt die Zuschauer ein: Wie ein Hallensprecher beim Profi-Boxen werden die Spiele aufgerufen. Die Menge johlt, die Stimmung steigt stündlich. Ebenfalls in der Turnierleitung: Benjamin Essig (TTC Hegnach). Kuriosum: Dessen Vater und Onkel sicherten sich den Titel im Doppel. Diesen Erfolg kommentiert Gabriel Gaa mit einem Augenzwinkern: "... dank Ihrer Erfahrung!"
Zusammenarbeit der Stadt Stuttgart mit dem DJK Sportbund Stuttgart
Das vom städtischen Amt innitierte Turnier wurde erneut von Gabriel Gaas Verein DJK Sportbund Stuttgart durchgeführt. Dessen Vereinskollegen Peter Waddicor, Jonathan Fuchs und Wolfram Auch halfen beim Aufbau und Verkauf.
Ein Dank für den mehrstündigen Tischtennis-Abend geht auch an alle Teilnehmer sowie an Peter Hankowiak sowie Franzi Borst vom Amt für Sport und Bewegung (die vor Ort waren) und das Turnier erst möglich machten! Das nächste Turnier unter der Paulinenbrücke findet im Herbst statt.
Nachhaltigkeit: Wie profitieren Vereine?
Über 70.000 Mitglieder hat unser Verband Tischtennis Baden-Württemberg (TTBW). Gefühlt zehnmal so viele Menschen Menschen spielen im 11 Millionen-Bundesland regelmäßig in ihrer Freizeit Tischtennis - mindestens. Wäre da nicht ein Freizeit-Tischtennisklub angebracht, ganz ohne strenge Zwänge eines Terminplans oder Trainingszeiten? Oder wie können wir die Tischtennis-Community zusammenbringen, die ganz offensichtlich weit größer ist als wir uns das in unseren engen, abgeschlossenen Hallen oft vorstellen. Diese Frage werden wir im Ressort Sportentwicklung aufgreifen - Ideen von allen Seiten sind jederzeit willkommen. Denn der überragenden Stimmung bei diesem Turnier sollen weitere Tischtennis-Festtage und zusätzliche Mitglieder folgen.
So war es vor knapp zwei Jahren:



