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Wettkampfsport  

Pokal 2026 Erwachsene und Jugend

Ergebnisse Endspiele


Damen Bezirkspokal  SV Westgartshausen                   -    SpVgg Gröningen-Satteldorf   0:4
Damen Bezirksligapoka SC Buchenbach                          -    TSV Gaildorf                           4:3
Damen Bezirksklassenpokal  FC Honhard                     -    TSV Gerabronn                      1:4
                    
Erwachsene Bezirkspoka  SpVgg Gröningen-Satteldorf -    SC Buchenbach                     4:0
Erwachsene Bezirksligapoka         FC Langenburg             -    TSV Markelsheim                  4:2
Erwachsene Bezirksklassenpokal TSV Schrozberg          -    PSG Schwäbisch Hall II      4:2
Erwachsene Kreisligapokal A   SV Gailenkirchen              -    SG Garnberg II                       4:1
Erwachsene Kreisligapokal B   SV Rossfeld IV                    -    FC Oberrot 1928 II               2:4
Erwachsene Kreisligapokal     SV Westgartshausen IV    -    KSG Ellrichshausen IV        4:2


Tischtennis – Pokalfinale Hohenlohe 2026

Im Bezirkspokal dominierten die Damen und die Erwachsenen der SpVgg Gröningen-Satteldorf das Geschehen

 

Zum Ende der Spielrunde 2025/26 trafen sich die Tischtennisspieler des Bezirks Hohenlohe zu ihrem Pokalfinale aller Klassen in der Gerhard-Sturm-Halle in Mulfingen beim SC Buchenbach. Die organisatorisch notwendig gewordene Vorverlegung des Finalturniers um eine Woche hatte leider zur Folge, dass nicht alle Mannschaften in Bestbesetzung antreten konnten.

Die neun Finalpaarungen der verschiedenen Leistungsklassen wurden an jeweils einer Platte parallel um 14 Uhr gestartet. Jedes Match begann mit drei Einzeln und wurde dann mit einem Doppel fortgesetzt. Sodann wurden bis zum 4. Siegpunkt einer Mannschaft erforderlichenfalls noch weitere drei Einzel gespielt. Jede Mannschaft hatte vor der Partie ihre drei Einzelspieler zu benennen, wobei die Reihenfolge frei wählbar war. Für das Doppel konnten weitere Spieler aufgestellt werden. Für alle teilnehmenden Mannschaften war bereits das Erreichen des Pokalfinales ein großartiger Erfolg. Insbesondere in den mittleren und unteren Erwachsenenklassen mussten bis zu fünf Runden siegreich überstanden werden, um bis ins Finale vorzustoßen.

Ein besonderer Augenmerk lag auf den beiden höchsten Klassen - den Bezirkspokalen -, die für Mannschaften in der Landesklasse und höher vorgesehen sind. Hier zeigte die SpVgg Gröningen-Satteldorf, dass sie das Maß der Dinge im Bezirk Hohenlohe sind:

Bei den Damen kam es zum Duell zwischen dem SV Westgartshausen, viermaliger Pokalsieger seit dem Jahre 2022 in Folge, und dem Verbandsoberligakonkurrenten von der SpVgg Gröningen-Satteldorf, der in Bestbesetzung mit Sarah Dürr, Simone Nagel und Elisabeth Kronich antrat. Aus dem erwarteten Spiel auf Augenhöhe der beiden aktuell am besten platzierten Mannschaften des TT-Bezirks Hohenlohe wurde leider nichts, da der SVW auf seine beiden Spitzenspielerinnen verzichten musste. In der Aufstellung Britta Anders, Lisa Ehrmann und Eike Mühlbacher gelang den SVW-Damen immerhin ein Satzgewinn. Auch im Doppel waren Mühlbacher/Anders gegen Dürr/Kronich bei zwei in der Verlängerung verlorenen Sätzen dran. Insgesamt gewannen die Satteldorferinnen jedoch souverän mit 4:0 und holten nach knapp 10 Jahren wieder den Bezirkspokal.

Bei den Erwachsenen trat der Oberligist SpVgg Gröningen-Satteldorf, zugleich die am höchsten spielende Mannschaft des TT-Bezirks Hohenlohe, gegen den drei Klassen tiefer aufschlagenden Gastgeber SC Buchenbach an. Beide Mannschaften spielten ohne ihren routinierten Spitzenspieler und mit einer relativ jungen Mannschaft. Die Satteldorfer wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, verloren lediglich einen Satz und siegten in der Aufstellung Moritz Kouril, Tobias Tran und Tim Schweizer mit 4:0. Die Buchenbacher spielten mit Ben Böger, Leon Münch und Tom Schneider. Den Schlusspunkt für die Satteldorfer zum 4. Pokalsieg in Folge setzte das Doppel Tran/Schweizer gegen Böger/Schneider.

Im Bezirksligapokal der Damen fand wie im letzten Jahr das längste Spiel des Tages statt. Hier setzte sich der gastgebende SC Buchenbach mit Aleksandra Damnjanovic, Sarah Ruck und Jana Ehrmann knapp mit 4:3 gegen den TSV Gaildorf in der Aufstellung Irene Kuhr, Janna Pohle und Chiara Bachmeyer durch. Bei Buchenbach überzeugten Ruck und Ehrmann, die zwar das Doppel gegen Kuhr/ Bachmeyer mit 0:3 verloren, allerdings alle ihre vier Einzel gewinnen konnten, darunter zwei Spiele im 5. Satz mit jeweils 11:7. Bei Gaildorf siegten jeweils Pohle und Kuhr in ihren beiden Einzeln gegen Damnjanovic. Den Schlusspunkt setzte Sarah Ruck durch einen 3:1-Sieg gegen Chiara Bachmeyer.

Bei den Erwachsenen kam es im Bezirksligapokal (Bezirksliga und Bezirksklasse A) zur seltenen Konstellation, dass zwei Vereine aus der unterklassigeren Bezirksklasse A1, und zwar der Meister TSV Markelsheim und der Vizemeister FC Langenburg, das Finale austrugen. Markelsheim galt als leichter Favorit, da sie in der Runde beide Spiele gegen Langenburg gewinnen konnten. Langenburg hatte allerdings im Viertelfinale mit einem 4:2-Heimsieg gegen den souveränen Meister der Bezirksliga, dem FC Oberrot, gezeigt, dass sie eine starke Pokalmannschaft sind. Beide Mannschaften traten in Bestbesetzung an. Der FC Langenburg spielte mit Steffen Schwantzer, Nico Botta und Christian Schaubrenner und der TSV Markelsheim mit Steffen Fischer, Christoph Kraft und Timo Schmitt. In den Einzeln gewann der überragende Fischer beide Spiele gegen Botta und Schwantzer jeweils mit 3:0. Umgekehrt siegten Schwantzer gegen Kraft und Schaubrenner gegen Schmitt jeweils mit 3:0. Die Vorentscheidung zugunsten von Langenburg brachte das Doppel Schwantzer/Schaubrenner, die in einem grandiosen Spiel Fischer/Kraft mit 11:8 im Finalsatz schlagen konnten. Den Sack zu zum 4:2-Sieg für Langenburg machte Schaubrenner durch einen Fünfsatzsieg gegen Kraft.

Den Bezirksklassenpokal der Damen gewann der favorisierte Meister der Bezirksklasse B, der TSV Gerabronn, in der Aufstellung Nicole Trumpp sowie Anastasia und Janine Jekel, mit 4:1 gegen den FC Honhardt, der mit Annette Fink, Anabell Kraft und Finja Halupka spielte. Den Ehrenpunkt für Honhardt erzielte Annette Fink mit einem 3:0-Sieg gegen Anastasia Jekel. Allerdings sieht der Sieg klarer aus als er war, da Honhardt zwei Einzel knapp im Entscheidungssatz verlor. Im Doppel gewannen Nicole Trumpp und Tina Hernadi mit 3:0 gegen Annette Fink und Finja Halupka. 

Im Bezirksklassenpokal bei den Erwachsenen hatten sich der TSV Schrozberg und der letztjährige Finalist PSG Schwäbisch Hall 2 bis ins Endspiel durchgekämpft. Bei Schrozberg spielten Andreas und Manuel Guttropf sowie Peter Stöhr. Die PSG trat mit Bekir Kaya, Tobias Häfner und Elias Awan an. Erfolgreichster Spieler des Matches war Andreas Guttropf, der seine beiden Einzel gegen Häfner (3:1) und Kaya(3:0) und das Doppel mit seinem Bruder Manuel gegen Häfner/Awan (3:0) relativ sicher gewinnen konnte. In den anderen beiden Eingangseinzeln siegten allerdings Kaya mit 3:1 gegen Manuel Guttropf und Awan in einem Fünfsatzkrimi gegen Stöhr, so dass das Spiel lange offen blieb. Den Schlusspunkt zum 4:2-Sieg für Schrozberg setzte Peter Stöhr durch einen Fünfsatzsieg gegen Tobias Häfner.

Die Kreisliga- und Kreisklassenpokale wurden nur bei den Erwachsenen ausgetragen. Im Kreisligapokal A traf der SV Gailenkirchen (Vizemeister der Kreisliga A3) auf die SG Garnberg 2 (Meister in der Kreisliga A2). Beide Mannschaften spielten in der Aufstellung, in der sie jede Pokalrunde bestritten hatten, die Gailenkircher mit Martin Hudec, Vitalij Gorulev sowie Joel Knoblich und die Garnberger mit Timo Fank, Jonah Schmelzer sowie Rolf Schmelzer. Die beiden Eingangseinzel wurden erst im Finalsatz entschieden. Hierbei holte Hudec einen 0:2-Satzrückstand gegen Jonah Schmelzer auf und Fank siegte gegen Gorulev mit 11:9 im 5. Satz. Danach gewann Knoblich gegen Rolf Schmelzer mit 3:1. Im Doppel fiel die Vorentscheidung, als sich Hudec/Gorulev mit 3:1 gegen Schmelzer/Schmelzer durchsetzen konnten. Anschließend gewann Hudec relativ deutlich gegen Fank mit 3:0 zum überraschend hohen 4:1-Sieg des SV Gailenkirchen.

Im Kreisligapokal B kam es zum Duell zwischen dem TSV Roßfeld 4 (souveräner Meister der Kreisliga B2) und dem FC Oberrot 1928 2 (3. der Kreisliga B6). Die Roßfelder vertrauten auf ihre Routiniers Kurt Meier, Peter Stiglmair und Dieter Stöffler. Beim FC Oberrot, einer starken Pokalmannschaft, die in den vergangenen Jahren oft das Finale erreicht hatten, spielten die beiden erfahrenen Jochen Mager und Manfred Böhm sowie der Jugendspieler Aaron Schreiber. Gleich im ersten Einzel kam es zum Match der beiden besten Spieler der beiden Mannschaften in der abgelaufenen Runde. Hier siegte Böhm mit 3:1 gegen Meier. Anschließend gewann Mager gegen Stiglmair (3:0). In einem epischen Spiel konnte sich Stöffler mit 22:20 im Finalsatz gegen Schreiber durchsetzen und die Roßfelder Chancen am Leben erhalten. Diesen Schwung nahmen Meier/Stiglmair mit ins Doppel, das sie mit 3:0 gegen Alec Mijatovic und Maren Wöhrle gewannen. Doch die beiden Altmeister Mager (gegen Meier) und Böhm (gegen Stöffler) erstickten diese Hoffnungen der Roßfelder mit zwei 3:0-Siegen sofort wieder, so dass am Ende ein 4:2-Erfolg der Oberroter stand.

Beim Kreisklassenpokal standen sich der verlustpunktfreie Meister der Kreisklasse A1, der SV Westgartshausen 4, und die KSG Ellrichshausen 4 (6. in der Kreisklasse A1) gegenüber. Der favorisierte SVW trat mit Philipp Guckert, Sven Kuno und Sebastian Mühlbauer, der Sebastian Mühlich ersetzte, der bis dahin alle Pokalspiele auf SVW-Seite siegreich bestritten hatte, an. Bei Ellrichshausen spielten der hoch eingeschätzte Jugendspieler Maik Hollenbach sowie Fatih Kilic und Annika Müller. In den Eingangseinzeln gab es drei 3:0-Siege, und zwar Guckert gegen Kilic und Mühlbauer gegen Müller für den SVW sowie Hollenbach gegen Kuno für Ellrichshausen. Die Vorentscheidung fiel dann im Doppel, als das ausgeglichener besetzte Doppel Guckert/Kuno mit 3:0 gegen Hollenbach/Müller gewann. Im Spiel der beiden Einser siegte Hollenbach trotz harter Gegenwehr mit 3:1 gegen Guckert. Den Schlusspunkt setzte in einem Nervenkrimi Sebastian Mühlbauer mit einem 13:11-Sieg im Entscheidungssatz gegen Fatih Kilic. Damit gewann der SVW mit 4:2 und holte sich neben der Meisterschaft auch den Pokalsieg.

Insgesamt ging nach einer Spielzeit von 3 Stunden und 15 Minuten unter Leitung der beiden Ressortleiter Erwachsene und Damen, Werner Munz und Ursula Wagner, mit der Siegerehrung durch den Pokalspielleiter Thomas Mayer ein stimmungsvoller Tischtennisnachmittag zu Ende.

(Jürgen Herrmann, Tischtennis-Bezirkspressewart Hohenlohe)

 

Im Jugend Kreisligapokal C siegte der FC Langenburg 4 (Louis Weckler, Florian Ehrmann, Benedikt Wulff) relativ mühelos 4:1 gegen Gerabronn 3. Weniger deutlich als es das 4:0 des Gaildorf (Luis Laukert, Levin Herold, Adrian Panec) vermuten lässt, war das Finale im Kreisligapokal B gegen den TSV Gerabronn 2. Spannend bis zum Schluss war die Partie im Kreisligapokal A zwischen dem FC Langeburg 2 gegen die KSG Ellrichshausen 2. Letztendlich setzten sich Maik Hollenbach, Manuel Humpfer und Samuel Pilarski knapp mit 4:3 durch und konnten den Pokal mit nach Ellrichshausen nehmen. Mit 4:0 konnten sich Finian Klesatschke, Noah Dalibor und Max Michl vom TSV Gerabronn im Bezirksklassenpokal gegen den FC Langenburg durchsetzen. Überraschend deutlich mit 4:1 gewannen Diego Schilke, Lene Albrecht und Amelie Neumann von der SpVgg Satteldorf 3 den Bezirksligapokal mit 4:1 gegen den SV Westgartshausen. Den Bezirkspokal gewann ebenfalls Satteldorf. Mit 4:1 setzten sich Frederik Pernfuß, Finn Spang und Paul Hintermaier gegen die PSG Schwäbisch Hall durch. Der Bezirksligapokal der Mädchen zwischen dem TTC Gnadental und dem TSV Neuenstein ging über die volle Distanz. Glückliche 4:3 Siegerinnen waren am Schluss Jazmin Menes, Alessandra Myer und Melissa Mayer vom TSV Neuenstein. Eine klare Sache war der Bezirkspokal der Mädchen. Sarah Dürr, Juli Hessenauer, Lisa Hense und Luisa Pernfuß von der SpVgg Satteldorf setzten sich ohne Satzverlust gegen den FC Langenburg durch.      

Auf dem Bild: die Teilnehmer des Pokalfinales 2026

Bild von Thomas Pfänder

 
 

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